YouTube verbietet gesponserte Videos

Videos sind bestimmt ein unausweichliches Kommunikationsmittel und Videomarketing wächst im Jahr2015, wie im Artikel über die Marketing Trends 2015 erklärt wurde. Momentan werden neue „Spielregeln“ aufgestellt, die wir Ihnen gleich präsentieren.

Youtube neue Regeln

 

YouTube hat nun seine Nutzungregeln neu bearbeitet. Jetzt sind die Videos, die halbamtlich von Seiten gesponsert sind, verboten. Das heißt, Videos, die Logos, Produktplatzierungen, Werbeaussagen, usw. enthalten. Tatsächlich ist ein Großteil der Videos auf dem Portal von vielen Marken monetarisiert. Es wird wohl gewusst, dass die YouTuber, die z.B. über Kosmetik, Fitness, Coaching oder Kochart und die eine wichtige Online-Gemeinschaft vereinigen, ersucht sind, durch ihren Kanal eine Marke zu fördern. Manchmal werden sie direkt von einer Marke beantragt, oder von einer Vermittlungsagentur. Als Gegenleistung erhalten sie einen Betrag oder gratis Produkte.

Das Problem ist, dass mehrere YouTuber die zweckgebundene Werbeplattform einfach umgehen. Dieses Phänomen hat sich weiter ausgeweitet.

 

Warum diese Entscheidung?

Der erste Grund ist, dass das Videoportal davon nicht profitieren kann, während diese Praxis höchst lukrativ für die Marken ist.

Die Verschärfung der Nutzungsbedingungen bedeutet auch eine Verpflichtung zur Transparenz gegenüber dem Publikum. In der Tat werden sie von dem Werbeinhalte in den Videos besser informiert.

Eine andere Ursache sind Interessenkonflikte, die sich zwischen bezahlter Produktplatzierung und YouTubes Werbekunden ergeben könnten. Z.B. wenn diese Anzeige („Pre roll“ gennant) vor einem Video indem eine Bloggerin von Garnier gesponsert wird, ausgestrahlt würde, wäre es problematisch…Youtube pre roll werbung

 

Wie wird die Verschärfung durchgeführt?

Auf YouTubes Hilfeseite wird folgendes erklärt:

YouTube-Videokünstler dürfen keine Werbung, Sponsoring-Inhalte oder andere Werbeanzeigen für Drittanbieter-Sponsoren oder -Werbetreibende in ihren Videos platzieren, wenn YouTube ein vergleichbares Anzeigenformat anbietet. Hierzu zählen unter anderem InStream Pre-Rolls, Bild-Overlays oder Drittanbieter-Logos. Dies verstößt gegen Abschnitt 4 unserer Nutzungsbedingungen. Für den Fall eines solchen Verstoßes behält sich YouTube das Recht vor, diese Videos mit nicht genehmigter Werbung für Drittanbieter zu entfernen und das Konto des Nutzers, der das Video hochgeladen hat, entsprechend mit Sanktionen zu belegen.

YouTube-Videokünstler dürfen in ihren Videos nur dann Produkt-Placements verwenden, wenn diese unseren Werberichtlinien entsprechen.


Google richtet wahrscheinlich einen Algorithmus ein, der unerlaubte Inhalte aufdecken wird. Folglich sind jetzt Logos und andere Werbungen in einen Markenauftrag nicht mehr integrierbar. Die Unternehmen dürfen aber noch in eigenen Videos ihre Marken oder Produkte fördern.

Produktplatzierungen sind gleichzeitig auch akzeptiert, aber nur wenn eine schriftliche Nachricht, die den Zweck ankündigt, im Video erscheint. Der YouTuber muss auch auf der Video-Manager-Seite erwähnen, dass die Video-Inhalte eine bezahlte Produktplatzierung enthalten.

Apropos Lohn: das Portal möchte selbst das Ergebnis der Monetarisierung an jedem Akteur verteilen, um sein Einkommen zu versichern.

 

Marken sollen ab sofort darauf achten, das Verfahren zu beobachten, da das Google Video-Portal beschlossen hat, das “wilde” Sponsoring zu bestrafen.
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Bilder: Fastclickmedia, Bloomua/Shutterstock

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