Interview mit Jörg Wenzel, Inhaber des Blogs Marketingblatt

Heute freuen wir uns, das Interview von Jörg Wenzel aus der Schweiz zu veröffentlichen. Er stellt uns sein Blog vor, das er im Rahmen seines Marketing Berufs hält.

Evelyne Lelievre-Matoux: Kannst du dich bitte vorstellen?

Joerg Wenzel Interview Marketing BlogJörg Wenzel: Mein Name ist Jörg Wenzel, ich führe seit 1994 die Full Service Agentur W4. Wir sind kontinuierlich gewachsen und inzwischen in Zürich (CH), Basel (CH), Dresden (D) und Leipzig (D) für unsere Kunden da. Unser Team deckt alle Themen im Bereich Marketing ab.
Ich interessiere ich mich besonders für moderne Informationstechnologien und die
daraus entstehenden Chancen, effizientes Inbound Marketing zu betreiben.

Wann und wie hast du dein Blog gegründet?

Den ersten Blogartikel habe ich im März 2012 auf www.marketingblatt.ch veröffentlicht. Die Idee, mein Wissen zu teilen und mit den Lesern einen Austausch anzuregen, bestand schon länger. Damals kam das Thema Content Marketing gerade ins Rollen. Für mich war schon früh klar, dass ich diese Möglichkeit der Kundenkommunikation für
mich und meine Firma nutzen möchte. Die Themen hatte ich im Kopf, der Redaktionsplan entwickelte sich fast von selbst. So ist es bis heute geblieben. Jeden Monat widme ich mich einem neuen Thema. Oder ich erweitere vorgängige Beiträge um neue Aspekte.

 Interview Jörg Wenzel Marketingblatt Blog

Was ist deine redaktionelle Ausrichtung?

Die Themen sind vielseitig und illustrieren quasi unser Agenturportfolio. Die Erfahrungen, die wir im Agenturalltag machen, spiegeln die Bedürfnisse der Kunden sehr authentisch wider. Das greifen wir auf und verbinden die Probleme mit bewährten und neuen Lösungsansätzen. Insgesamt konzentrieren sich die Beiträge auf das In- und Outbound Marketing. Es gibt eine Hand voll wichtiger Themenfelder wie Content Marketing, Marketing Automation, Social Media, SEO und Videomarketing und Instrumente wie Newsletter, Blogs, Landingpages, Facebook etc., denen ich mich auf dem Blog hauptsächlich widme. Denn dort sehe ich die grössten Chancen, erfolgreiches Marketing zu betreiben.

 

Kannst du dein Publikum beschreiben?

Unsere Leser sind Menschen, die selbst im Marketing tätig sind, Geschäftsführer, die nach neuen Wegen und Visionen zur Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen recherchieren oder User, die sich für das Thema aus beruflichen Gründen interessieren.
Ich bin nicht geneigt, die Trends von Gestern wieder aufzuwärmen. Auf Konferenzen und Vorträgen in den USA greife ich die neuesten technologischen Entwicklungen auf und prüfe, ob diese auch im Raum DACH funktionieren könnten. Das ist ein Prozess. Man nähert sich thematisch an, spricht mit Kunden und anderen Kollegen aus der Branche darüber – und bereitet die Quintessenz des Denkens als Beitrag für den Blog auf. Mir geht es nicht darum, Fachfragen bis ins Detail zu besprechen. Dafür gibt es andere Blogs und Geeks im Netz. Mit marketingblatt.ch möchte ich Informationsquelle für all jene Firmen sein, die ihr Marketing dynamisch an aufkommende, erfolgsversprechende Trends anpassen wollen. Wir sprechen Unternehmen an, die im heranrollenden Zug die
Plätze in der 1. Klasse für sich beanspruchen möchten, ehe er am Bahnhof einfährt und die breite Masse einsteigt.

 

Wie eingebunden ist dein Publikum? Und auf den sozialen Netzwerken?

Wie so oft wird die Kommentarfunktion des Blogs eher sporadisch genutzt. Dennoch sprechen die monatlichen Klicks für regelmässig grosses Interesse. Mein Ziel ist es, zu den auf marketingblatt.com präsentierten Themen ein professionelles Angebot bereit zu halten. Das, was ich verkaufe und das, worüber ich schreibe, ist identisch. Gehe ich zu neuen Kunden und stelle eine neue Lösung für ihr Problem vor, kann ich sie für ausführliche Informationen auf marketingblatt.com verweisen. Umgekehrt nützen mir die Beiträge, um neue Kontakte und Anfragen zu generieren. Und wenn ich direkt in den digitalen Austausch gehen möchte, bevorzuge ich Twitter. Die Bereitschaft zur
Interaktion ist hier wesentlich stärker, stärker noch als auf Facebook.

 

Welches Angebot existiert für Inserenten?

Wie gesagt: Ich schreibe nur über Themen, die ich als Leistung selber anbieten kann. Mit über 30 fest angestellten Beratern, Entwicklern, Web- und 3D-Designern, Copywritern, Content und Sales Managern ist das ein Privileg für unsere Kunden. Denn damit können wir von der grafischen Einzelleistung bis zu komplexen Relaunch-Kampagnen alle Projekte inhouse betreuen.

Hast du Beispiele von erfolgreichen Kampagnen?

Erfolgreiche Projekte gibt es viele. Die Kistler Instrumente AG zum Beispiel. Es war eines unserer anspruchsvollsten Website-Relaunch-Projekte 2014. Die Kistler Instrumente AG arbeitet nun u.a. mit der neuesten Akeneo Systemlösung für abteilungsübergreifendes Produktmanagement und mit Oracle Eloqua für modernes Multi-Channel-Marketing dank Marketing Automation. Der Look der Website ist clean und einprägsam, die Nutzerführung durch die Seite intuitiv und der Content auf SEO getrimmt.

 

 

Vielen Dank an Jörg für seine Teilnahme!
Sie sind selbst Blogger und möchten Ihre Erfahrung mit uns teilen? Dann kontaktieren Sie uns! Möchten Sie mehr über Inbound Marketing erfahren? Sehen Sie sich unser White Paper über Inbound Marketing an.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *