Die Marketing Trends 2015 (Teil 2/2)

Im Teil 1 haben wir über Content Marketing, Inbound, Social Media und Videos gesprochen. Entdecken Sie jetzt die Trends, die um Guest Blogging, Lokal, Mobilität und natürlich Big Data gehen. Finden Sie auch am Ende unsere Infografik!

Guest Blogging wird zur wahren Disziplin #SEO

Gesponserten Artikel haben sich in nur wenigen Jahren häftig vermehrt, diese werden oft als Native Advertising betrachtet. Die Zwecke dieser unzähligen Artikeln sind die Erstellung von Links zu einer Webseite, die Förderung einer Marke, eines Produkts oder eines Events. Gesponserten Artikel können auch um eine spezifische Expertise zu zeigen genutzt werden. Die meisten sind kostenpflichtig geworden; der Preis wird zwischen etwa hundert und mehrere Tausende Euros festgelegt, wenn Display oder andere verkaufsfördernden Tools geboten werden.

Diese Tendenz und andere Black Hat SEO orientierten Tendenzen beantwortet Google mit Algorithmen und manuellen Strafen. Deshalb bestraft Google massives und schlecht ausgearbeitetes Guest Blogging, wie Matt Cutts erklärt.

Aber nein, Guest Blogging ist nicht tot aber es wird zu einer echten Disziplin und zu einem Beruf. Das wachsende Sponsoring und Google und seine Drohungen werden eigentlich die Qualität der Arbeit und der Autoren erhöhen.

Hier sind nochmal die Hauptpunkten eines guten Guest Bloggings: die Links für den Leser ungekünstelt und nützlich einfügen, Textlinks (Anker) nicht über-optimieren (oder sogar gar nicht optimieren), und eine Kohärenz zwischen Artikel, Links und Webseiten beibehalten. Das Ganze muss perfekt natürlich und kohärent für Google wirken!

Also, ein wirklicher Job 😉

Lokal denken wird belohnt #Lokal

Einer der wichtigsten Trends 2015 wird sicher der „lokal“ Begriff.

Wie es neuen Forschungen über das „Made in France“ und die Kundenerwartungen beweisen, wird “lokal” immer mehr bevorzugt. Es geht um die geografische Nähe der Firma mit dem Kunden und daher um eine Annäherung der Erwartungen und der Werte von den Beiden. Das kann dem Konsumenten, der immer misstrauischer wird (z.B. die Nahrungsindustrie wegen der Gesundheitskrisen), eine zusätzliche Sicherheit bringen. Das kann auch einem ökologischen Schritt des Konsumenten entsprechen.

Dieses „lokal denken“ existiert gleichfalls auf dem Internet mit Manitou Google, der seine Arbeit über die Rankingalgorithmen langsam vorbereitet. Google Pigeon ist allerdings angereist (das ist kein Witz), um die Suchmaschinenergebnisse entsprechend der örtlichen Suchen zu beeinflussen. In den Anglo-Saxonen Ländern, wo dieses Algorithmus-Update schon eingerichtet ist, werden Handel wie Restaurants, Cafés usw. beeinflusst, um die Suchanfragen den Internetbenutzern am besten zu erfüllen.

 Google Pigeon verkündet die Perspektive von einem lokaleren Marketing, aber weniger gezielt.

Mobil denken! #Mobilität

Die ständige Mobilität und Konnektivität ändern die Customer Journey. Mit 41 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland (2014) hat die Frage von mobilem Marketing zugenommen. Die Allgegenwart der Smartphones verführte die Unternehmen, Smartphones in ihre Marketing- und Kommunikation Strategien zu integrieren.

Daher ist es notwendig geworden, die reale Welt und das Digitale in einer schlüssigen Weise mit der Marke zu verbinden. Zum Beispiel, erläutert die Entwicklung des Showroomings die Mobilitätsfrage und Notwendigkeit der Erleichterung des kanalübergreifenden Customer Journeys.

Showrooming bezeichnet das Verhaten von Konsumenten ein Produkt im stationären Handel zu entdecken oder sich über eine Ware zu informieren, um diese dann online zu bestellen, über sein Smartphone oder sein Computer.

Unserer Meinung nach ist ein anderer wichtiger Trend das Bewusstsein für die Nützlichkeit von mobilen Anwendungen. Mobile Apps vermehren sich (30 Apps werden durchschnittlich pro Mensch benutzt), daher ist der Wettbewerb zwischen App Stores stark. Was ermöglicht die Anwendung? Ist sie notwendig? Kann sie mir Zeit sparen oder Kenntnisse geben? Sind die Hauptsorgen des Konsumenten.

Diese Fragen sollen die Entwicklung und die Einrichtung der Strategie führen. Gebrauchswert wird zunehmen, wegen der besseren Beherrschung der Smartphones und der Einbindung im Alltag.

Big Data ist immer noch ein Projekt (seit etwa 5 Jahren) #Bigdata

Das Versprechen von einem schwarzen Gold, zu schwarz um es zu sehen? Das ist die Frage, die wir uns über Big Data stellen können! Trotz der schönen Versprechen und Ausblicken warten wir noch auf Fakten. Seit den ersten Ansagen über die Informationsrevolution und dessen Einfluss auf die strategische Bestandteile eines Unternehmens ist viel Zeit vergangen.

Über die Aufstellungszeit dieser Behandlungsweise von brutto Daten hinaus, installiert sich die Überlegung über die Nützlichkeit dieses Durchbruchs. Wir mögen es, zahlreiche Informationen besitzen, um eine Entscheidung treffen zu können. Natürlich können dises Informationen sehr nützlich sein, doch braucht man sie alle? Sollen wir das Targeting so weit bringen, dass jede Person einzeln betrachtet werden sollte?

Wie es Harper Reed (der Informatikleiter von Barack Obamas Wahlkampf 2012) erklärte, ist der Wort „Big Data“ falsch (und wurde sogar als „bullshit“ bezeichnet). Während des Wahlkampfs hatten Obamas Mannschaften „nur wenige persönliche Informationen genutzt“, weil der größte Teil der benutzten Daten aus einer Webanalyse kam.

So möchten wir Big Data nicht total schlecht machen. Es ist ein polarisierendes Thema zwischen die ultra-Befürworter und die ultra-Kritiker. Bei 1min30 denken wir, dass es keine Revolution ist, aber ein polemisches Thema, das das Image des Marketings in den Augen der Öffentlichkeit noch mehr ruinieren kann. Nach den Skandalen von den NSA Telefonüberwachung oder auch von den Manipulationen der Informationsflüsse von Facebook, sind persönlichen Daten ein sensibles Thema. Jede Ausartung wird in den nächsten Jahren verbindlich geahndet.

 

Was denken Sie über diese verschiedenen Marketing Trends für 2015? Zögern Sie nicht, eine Antwort hinterzulassen, um mit uns zu diskutieren!

 

Trends2015

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