Christian Henner-Fehr präsentiert Kulturmanagement Blog

An dem zweiten Freitag Märzs schlagen wir Ihnen vor, durch unser Interview mit Christian Henner-Fehr, ein Blog über das Thema Kulturmanagement kennenzulernen. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Evelyne Lelievre-Matoux: Kannst du dich bitte vorstellen?

Interview Christian Henner-FehrChristian Henner-Fehr: Ich heiße Christian Henner-Fehr und lebe als Kulturberater in Wien. Ich komme ursprünglich aus Deutschland, bin aber schon während meines Studiums nach Wien gegangen und habe hier dann noch einen Lehrgang für Kulturmanagement besucht. Seitdem bin ich selbständig und berate Kultureinrichtungen und KünstlerInnen bei der Realisierung ihrer Vorhaben. Ich konzentriere mich dabei auf die Bereiche Kulturfinanzierung, Projektmanagement und Social Media.

 

Wann und wie hast du dein Blog gegründet?

Los ging es 2007, direkt zu Jahresbeginn. Ich war auf der Suche nach guten Artikeln rund um das Thema Kulturmanagement. Dabei bin ich auf etliche englischsprachige Blogs gestoßen und weil ich das cool fand und es so etwas bei uns nicht gab, habe ich mir einfach mal ein Blog eingerichtet. Ich wollte auf alle Fälle eine Domain haben, in der Kulturmanagement steht und nachdem sie alle schon vergeben waren, bin ich bei WordPress.com gelandet, weil dort zumindest die Subdomain noch frei war. Da ich nie Probleme damit hatte, bin ich heute noch dort. Anfangs habe ich fast jeden Tag einen Beitrag veröffentlicht, heute schaffe ich das nicht mehr.

Interview mit Christian Henner Fehr

Was ist deine redaktionelle Ausrichtung?

Ich blogge, wie der Name des Blogs schon vermuten lässt, rund um das Thema Kulturmanagement, das beinhaltet das Kulturmarketing, Fundraising, Projektmanagement, aber vor allem die Kommunikation im Onlinebereich. Im Moment drehen sich viele Beiträge um Social Media und Content Marketing.
 

Kannst du dein Publikum beschreiben?

Ja, etliche meiner Leserinnen arbeiten in großen und kleinen Kulturbetrieben und bekommen von mir hoffentlich viele Anregungen und Tipps für ihre tägliche Arbeit, egal ob es um Sponsoring, Crowdfunding oder Social Media-Pläne geht. Ich versuche aber auch für die Einmann- oder Einfrauunternehmen zu schreiben, die entweder künstlerisch tätig sind oder in diesem Umfeld ihre Dienstleistungen anbieten. Sie haben keinen großen Apparat hinter sich und müssen darum kämpfen, wahrgenommen zu werden. Bei der dritten Gruppe handelt es sich um StudentInnen, die auf der Suche nach Literatur auf meinem Blog landen und mich beispielsweise kontaktieren, wenn es um ihre Abschlussarbeiten geht.
 

Wie eingebunden ist dein Publikum? Und auf den sozialen Netzwerken?

Ich habe sehr engagierte Leserinnen, die Zahl der Kommentare auf meinem Blog liegt bei über 8.000. Darüber hinaus bekomme ich häufig Mails, mal enthalten sie Themenvorschläge für mein Blog oder auch konkrete Fragen. Im Laufe der Jahre hat sich der Austausch aber auf die sozialen Netzwerke verlagert, hauptsächlich Facebook und Twitter. Interessant ist für mich dabei vor allem der Austausch in den verschiedenen Facebookgruppen.

Welches Angebot existiert für Inserenten?

Gar keine. Mein Blog ist werbefrei, ich verdiene lediglich mit den Affiliate-Links zu Amazon etwas Geld, die jährliche Gutschrift reicht meist genau für ein Buch. Ich bespreche gelegentlich Fachbücher, die ich mir allerdings selbst kaufe, um unvoreingenommen zu bleiben.

 

Gibt es andere Punkte, die Sie erwähnen möchten?

Ich würde mir wünschen, dass es noch viel mehr Blogs gibt, denn sie können einerseits eine sehr schöne Wissensquelle für andere sein. Andererseits hilft einem ein Blog aber unter Umständen auch, die tägliche Arbeit leichter zu bewältigen. Ich nähere mich einem neuen Thema immer mit Hilfe von Blogbeiträgen an und schaffe mir auf diese Weise eine Struktur oder einen Rahmen. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Archivfunktion. Ich bin immer wieder überrascht, worüber ich schon geschrieben habe und nutze solche Inhalte dann auch immer wieder gerne.

 

 

Wir bedanke uns bei Christian für seine dieses Interview. Alles Gute für die Zukunft seines Blogs!

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  Foto: Karola Riegler

 

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